von Paul Bockholt
Was mich an der Serie Rick and Morty bisher gestört hatte, waren wohl weniger die Inhalte als die Fans. Das elitäre und pseudointellektuelle Gehabe der „Rick-Jünger“ in vielen Internetforen ging mir, salopp gesagt, ziemlich auf den Keks. Und das projizierte ich dann irgendwie auch auf die amerikanische Zeichentrick-Serie, erdacht von Dan Harmon und Justin Roiland, vertrieben von Adult Swim. Ich dachte, das wäre Comedy a la Big Bang Theory; Humor für Leute, die sich für was Besseres halten, weil sie wissen wer Albert Einstein ist.