TV Kultur und Kritik
ist im Rahmen einer Übung im Fach Medienwissenschaft an der Universität Regensburg entstanden. Der Blog versammelt Kritiken zu den unterschiedlichsten Facetten der Fernsehkultur, die von arte (Breaking Bad) bis RTLII (Die Geissens) reicht. Ziel ist es eine Kritik zu etablieren, die dem Wesen, der Rezeption und der Faszination für das Format gerecht wird. Wir sind offen für Beiträge, die die Auseinandersetzung mit dem Fernsehen erweitern.

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Donnerstag, 14. Januar 2021

"To be fair you have to have a very high iq to understand rick and morty..."

 von Paul Bockholt

Was mich an der Serie Rick and Morty bisher gestört hatte, waren wohl weniger die Inhalte als die Fans. Das elitäre und pseudointellektuelle Gehabe der „Rick-Jünger“ in vielen Internetforen ging mir, salopp gesagt, ziemlich auf den Keks. Und das projizierte ich dann irgendwie auch auf die amerikanische Zeichentrick-Serie, erdacht von Dan Harmon und Justin Roiland, vertrieben von Adult Swim. Ich dachte, das wäre Comedy a la Big Bang Theory; Humor für Leute, die sich für was Besseres halten, weil sie wissen wer Albert Einstein ist.

Donnerstag, 7. Januar 2021

Jerks

 von Jana Dörfler

Fremdschämend, grenzwertig und peinlich. All das ist Jerks. Die in Berlin produzierte Comedyserie umfasst 30 Episoden à 20 Minuten und ist 2017 erschienen. Unangenehm, anstrengend und nervenaufreibend. Die ersten Folgen sind besonders schlimm. Der Zuschauer wird sofort mit unangenehmen Situationen konfrontiert. Diskretion Fehlanzeige: eine Art Schocktherapie. Aber hat man erstmal die ersten Folgen überstanden und man sich eine gewisse Schmerztoleranz angeeignet, kann man sich auf eine erstklassige Unterhaltung freuen. 

Freitag, 24. Juli 2020

Transparent. Wie wir gelernt haben (und lernen mussten), eine Serie und ihre schwierigen Figuren zu lieben

von Herbert Schwaab 
Maura Pfefferman ist ein Universitätsprofessor, der nach der Pensionierung endlich seinen Traum einer transsexuellen Existenz umsetzt. Die älteste Tochter Sarah, Mutter von zwei Kindern, verlässt in der ersten Staffel ihren Mann, als sie sich leidenschaftlich in Tammy verliebt und mit ihr überstürzt zusammenzieht, aber später entdeckt, dass es doch keine so gute Idee war, mit der dominanten Tammy zusammenleben zu wollen. Sein Sohn Josh Pfefferman arbeitet bei einem Music Label, beziehungsunfähig stolpert er von One Night Stand zu kurzen Beziehungen und scheint dann doch seine Erfüllung in dem weiblichen Rabbi Raquel gefunden zu haben - wäre da nicht ein Sohn, den er als Teenager mit einer älteren Freundin gezeugt hat, der als 17jähriger Teenager vom Land wieder auftaucht und bei dem neuen Paar zu leben versucht. Ali Pfefferman, die jüngste, noch immer von den Eltern abhängige Tochter, wechselt ihre sexuellen Identitäten fast so oft wie sie ihre Frisuren oder ihren Kleiderstil ändert, von heterosexuellen Affären, zu Affären mit Transgender-Männern, zu einer lesbischen Beziehung mit einer alten Freundin bis zu einer Beziehung mit einer Gender-Professorin und -Aktivistin, durch die sie gleichzeitig in die Welt der Universität und Gendertheorie eintaucht und ihren ersten richtigen Job überhaupt hat. Dann gibt es noch die von Maura, ehemals Mort geschiedene Ehefrau Shelley, die mit ihrer neuen Beziehung, einem dement gewordenen Mann, in einer Gated Community lebt und nach dessen Tod für wenige Wochen dann auch wieder mit ihrem Frauenkleider tragenden Ex-Mann zusammenlebt.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Fleabag – ein charmanter Einblick in eine überzogene Realität

von Lea-Jasmin Kienle

Die Serie „Fleabag“, nach dem gleichnamigen 1-Person-Theaterstück der Autorin und Schauspielerin Phoebe Waller-Bridge befasst sich gnadenlos ehrlich mit der Geschichte einer jungen Frau (auch gespielt von Waller-Bridge), die trotz Verlusten und unglücklichen Beziehungen versucht, sich durch das Leben in London zu schlagen.
Obwohl diese erste Beschreibung für viele nur nach einer weiteren stereotypischen, unoriginellen Serie klingt, bietet „Fleabag“ doch so viel mehr. Anstatt einer oberflächlichen Storyline, die flache Witze liefert und keine tiefen Einblicke in die Charaktere zeigt, kann diese Serie durch das Gegenteil punkten.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Die Inflation der Unterbrechung. Alexander Kluge, Joko und Klaas und Männerwelten

von Herbert Schwaab 
Wenn sie folgenden Link (https://www.prosieben.at/tv/joko-klaas-gegen-prosieben/video/32-maennerwelten-joko-klaas-15-minuten-clip) anklicken, dann haben sie eine am 14.5.2020 im Fernsehen ausgestrahlte 15-minütige Show über männliche Gewalt im Internet und außerhalb des Internets gesehen. Sie haben sie aber auch nicht gesehen, weil zu der Wirkung dieses Clips dazugehört, dass er im laufenden Fernsehprogramm als von Joko und Klaas in ihrem Duell gegen Pro7 gewonnene 15 Minuten Sendezeit zur Primetime gezeigt und damit der Flow des Fernsehens auf radikale Weise unterbrochen wurde. Daher ist es auch schade, dass der von Pro7 aufbewahrte Clip mit dem Joko und Klaas Intro im 1980er Jahre Stil zwar ein kleines Moment von Heterogenität anbietet, der so typisch für den Raymond Williams in den 1970er Jahren definierte flow des Fernsehens ist. Was fehlt ist aber das tatsächliche Programm, das der lange Clip unterbrochen hat, und der Schock, den es für die Grey’s Anatomy Fans bedeutet haben muss (denn davor lief angeblich der Clip), sich mit dieser Ausstellung von männlicher Gewalt, Stumpfheit, Empathielosigkeit, Egozentrik und ihrer hässlicher Fantasien und egozentrischen Maßlosigkeit beschäftigen zu müssen.
Unterbrechung ermöglicht eine interessante, strategische Vereinnahmung des Fernsehprogramms. Als Ende der 1980er Jahre die ersten privaten Sender wie RTL oder Sat1 auch terrestrische Frequenzen für die Antennenausstrahlung haben wollten (bisher waren sie nur über Kabel empfangbar gewesen), wurde ihnen von der Politik auferlegt, auch einen Kulturauftrag zu erfüllen. Weil das zu anstrengend war, hat der Filmemacher Alexander Kluge mit seiner Produktionsfirma dctp (an der auch der Spiegel beteiligt war), diesen Sendern das Angebot gemacht, diesen Kulturauftrag für sie zu übernehmen, worauf vor allem RTL zurückgegriffen hat. Seine Sendungen wie News and Stories, 10 vor 11 und das ironisch betitelte Prime Time,  waren die sperrigsten Stücke Fernsehen, die sich vorstellen lassen: Manchmal waren es collagenartige Zusammenstellungen von Bildern und Tönen, meistens in einer Einstellung gedrehte Interviews mit Experten zu kulturell hochrelevanten, aber komplizierten Themen, häufig aber auch Interviews mit Menschen, die so taten, als wären sie Experten (wie Helge Schneider oder Peter Berling). Immer kam aus dem Off immer die überaus beruhigende und nachhakende Stimme von Alexander Kluge, der zwar Fragen stellte, sich aber auch gerne eigenen Assoziationen, die immer weiter vom Thema wegführten, hingab.

Mittwoch, 13. Mai 2020

"It's your world, I only live in it." (Arthur Spooner) Zum Tod von Jerry Stiller

Arthur Spooner ist eine dieser Figuren einer Sitcom, die nur dazu da sind, von Anfang an die Situation zu komplizieren. King of Queens, die klassische Sitcom der 1990er und 2000er Jahre hätte in seinen 9 Staffeln die nette Geschichte eines ungleichen Paares erzählen können, das in einem kleinen Häuschen in Queens zusammen den Alltag verbringt. Aber der selbstverschuldet obdachlos gewordene Vater seiner Frau Carrie nistet sich mit der ersten Episode in den geliebten Entertainment-Keller ein und bringt die Verhältnisse in Dougs und Carries Haushalt von Beginn an in Unordnung. Arthur Spooner ist ein herrischer Mensch, egozentrisch, ohne Scham, ohne Sinne für die Angemessenheit sozialen Verhaltens, linker Aktivist und Teil der Arbeiterkultur, auch wenn er nie viel gearbeitet zu haben scheint, maßlos hedonistisch, rechthaberisch, uneinsichtig und vor allem sehr, sehr laut. Dieser Inbegriff der Provokation und Irritation fordert in den folgenden Episoden immer wieder Doug heraus: die Eskalation ist Programm, Doug nimmt die Einladung zum Streit immer an, denn Arthur ist nie bereit, klein beizugeben. In einer Szene ist der einzige Grund für einen Streit die richtige Aussprache des Wortes Ketchup. Jerry Stiller Stiller stachelt als Arthur Spooner Kevin James, den Darsteller von Doug, zu einer Spielfreude an, die häufig sichtbar wird und deutlich macht, dass das Genre der Sitcom immer auch von Improvisation zeugt oder zeugen sollte (https://www.youtube.com/watch?v=GpL7I8xQA6A).

Dienstag, 3. März 2020

When the Joghurt took over. Fernsehkritik zu Love, Death and Robots

von Maximilian Schulz
Ein Superintelligenter Joghurt, unterjocht die Menschheit und wird Herrscher einer geradezu utopischen Erde. Das ist die Geschichte hinter der Episode When the joghurt took over, meinem ersten Zugang zu der Serie Love Death and Robots.Und auch wenn das Szenario gerade zu dümmlich klingt, und auch der Animationsstil eher lächerlich ist, war es für mich der Einstieg in eine der besten Serien, die ich seit langem gesehen habe.
Love, Death and Robots ist eine Serien-Anthologie von Tim Miller, welche verschiedene in sich geschlossene Welten und Geschichten vorstellt. Jede Folge ist animiert und folgt dabei einem gewissen Stil. Durch diese Vielfalt zeigt sie wie viele verschiedenen Facetten animierte Filme und Serien haben können. Wo Menschen sonst nur an Disney, Cartoons und in Ausnahmefällen vielleicht noch an japanische Animes denken, bringt Miller alle möglichen Stile und Genre zusammen. Trotzdem lässt sich in jeder Folge ein spezifischer Stil finden, welcher die Serie verbindet. Vor allem Schwarzer Humor, extreme Farbvielfältigkeit und geradezu exzentrische Figuren, Tiere und Monster ziehen sich durch jede Minute. Außerdem lassen sich sehr leicht wiederkehrende Themen finden: Der Weltuntergang in verschiedensten Weisen – eben auch mal durch einen Joghurt – natürlich wie der Titel schon vorwegnimmt Roboter und auch Katzen, wenn sie auch selten eine Hauptrolle spielen.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Fernsehkritik jerks.

von Mohamed Afifi
Seit Wochen höre ich in meiner Wohngemeinschaft Geschichten über eine Serie mit dem Namen „jerks.“ , und dass sie absolut sehenswert ist. ,,Wieso?“ habe ich gefragt und sie meinten nur, dass diese Serie eine Mischung aus schrägem Humor und Fremdscham sei. Hauptsächlich Fremdscham. Das hat dann auch meine Neugier geweckt, eine Serie die Fremdscham erzeugt? Eine unübliche Wirkung auf den Zuschauer für eine Serie. Dennoch habe ich mich eine Ewigkeit davor gedrückt jerks. Anzuschauen. Ein Grund dafür könnte sein, dass diese Serie nicht mainstreamhaft auf Netflix oder Amazon Prime angeschaut werden kann, sie ist nämlich nur auf Maxdome und Joyne zu sehen, mit denen ich nicht wirklich etwas zu tun habe. Ein weiterer Grund, warum ich diese Serie nicht sofort angefangen habe zu schauen ist, dass diese Serie eine deutsche Produktion ist und ich kein Fan von ,,deutschen“ Serien und Filmen bin. Als ich mich dann doch entschied, die Serie anzufangen, entschied ich mich für Joyne, da diese eine kostenfreie Streamingvariante bietet.

Donnerstag, 12. September 2019

„Grünwald Freitagscomedy“: Ein bayrisches Qualitätsprodukt

von Isabella Bauer
Comedy-Serien gibt es wie Sand am Meer – doch wer auf der Suche nach einer wirklich bayrischen Comedy-Serie ist, der ist bei Günter Grünwald Freitagscomedy genau richtig. Es handelt sich bei Grünwald Freitagscomedy um eine Late-Night-Show, welche – wie der Name bereits impliziert – von Günter Grünwald moderiert und immer freitags um 22:30 Uhr ausgestrahlt wird. Bereits seit dem 07. März 2003 wird diese 45-minütige Show monatlich im BR-Fernsehen ausgestrahlt und eine Absetzung ist immer noch nicht in Sicht. Man kann beinahe von einem bayernweiten Phänomen sprechen, denn so gut wie jeder kennt (und liebt) diese Show – egal ob jung oder alt! Und ja, auch ich schaue diese Sendung im Bayerischen Fernsehen, obwohl ich erst Anfang 20 bin!

Donnerstag, 23. November 2017

Mehr als nur Putzen - Der Tatortreiniger

von Lara Kleinkauf

Längst sind Polizei und Spurensicherung zu Hause, wenn der Tatortreiniger anrückt und für den Rest zuständig ist. Blut wegwischen, Überreste entfernen – alles kein Problem für Gebäudereiniger Schotty. Wenn da nicht die Angehörigen der Verstorbenen wären. Seit 5 Jahren versucht Bjarne Mädel – auch bekannt aus Stromberg - als Heiko alias „Schotty“ bei seinen Aufträgen als Spurenbeseitiger von Morden oder Suiziden einfach nur seinem Job nachzugehen, damit er sich nach Feierabend mit einem kühlen Bier beim aktuellen HSV-Spiel gemütlich auf dem Sofa entspannen kann. Doch auch in der mittlerweile sechsten Staffel des „Tatortreinigers“ funken ihm immer wieder die Angehörigen der Verstorbenen dazwischen, für die er entweder den Seelsorger spielen muss oder die ihn regelmäßig in skurrile Situation mit hineinziehen.

Montag, 13. November 2017

Schulz & Böhmermann: Eine Schmähshow

Von Marie Lorenz 

Ein Musiker, ein Satiriker, ein Tisch und vier Gäste. Die Talkshow von Olli Schulz und Jan Böhmermann auf ZDFneo hebt sich von anderen ihrer Art ab: sie nimmt sich selbst nicht allzu ernst, vielleicht auch gar nicht. Und obwohl alles für eine gute Show spricht, hapert es an der Umsetzung. 

New Girl: Der 'Clash of Characters'

von Sophia Lattermann 

Strahlende blaue Augen, üppige braune Locken, eine nerdige Brille und einen Hang zur Dramatik und zum spontanen Singen - das ist Jess. Optimistisch, aufgedreht und ein bisschen eigen präsentiert sich die weibliche Hauptfigur der Sitcom New Girl und spielt sich mit einer Mischung aus zauberhaft und ulkig in die Herzen der Fans. Die Figur Jessica Day, kurz „Jess“, gespielt von der schon aus „500 Days of Summer“ bekannten Zooey Deschanel, zieht, nachdem sie ihren langjährigen Partner Spencer beim Betrügen erwischt hat, Hals über Kopf in ein neues Heim. Die Grundschullehrerin findet Unterschlupf in einer Wohngemeinschaft im Viertel Downtown in Los Angeles. Dort trifft sie auf mindestens genauso verrückte Mitbewohner mit eigenen Macken. Ein chaotisches Zusammenleben ist vorprogrammiert.  

Multikulti Karambolage: Türkisch für Anfänger

von Anna Lančava 

Die auf 52 Episoden aufgeteilte Familien- und Comedyserie der ARD Türkisch für Anfänger wurde 2004 erstmals ausstrahlt. Sie dient als Vorlage für den gleichnamigen 2012 erschienen Kinofilm, der die Handlung vor einer anderen Kulisse, aber mit gleichbesetzten Rollen, neu startet. In der Serie steht die Problematik der neu entstandenen Multkulti-Family von Doris Schneider (Anna Stieblich) und Metin Öztürk (Adnan Maral) im Vordergrund, da das frischverliebte Paar zusammenziehen möchte. Beide Alleinerziehende Elternteile von jeweils zwei pubertierenden Teenagern: Lena (Josephine Preuß) und Nils (Emil Reinke) vs. Yağmur (Pegah Ferydoni) und Cem (Elyas M‘Barek)- und so unterschiedlich wie die Namen bereits klingen, genauso so groß sind die kulturellen Kontraste innerhalb dieser Konstellation. 

Dienstag, 12. September 2017

Die Mutter aller Sitcoms: Friends

von Marie Lorenz


Die Serie Friends bot zehn Jahre Anlass zum Lachen, Weinen und manchmal beides gleichzeitig. 1994 wurde die erste Folge in den USA ausgestrahlt und noch heute gilt sie als eine der besten Sitcoms aller Zeiten.

Donnerstag, 7. September 2017

Nicht Nachmachen (nur Zuschauen)

Von Katharina Harbach 

Mein Freund und ich haben hin und wieder Probleme, uns beim abendlichen Online-Streaming auf eine neue Serie zu einigen. Dies liegt vor allem daran, dass ich im Gegensatz zu ihm kein Fan von Sitcoms bin (weil sie mich langweilen) - und kostenlos auf Amazon Prime soll das gewünschte Format auch bitte erhältlich sein. Jedenfalls präsentierte er mir neulich voller Stolz seine neue Lieblingssendung - ausgerechnet vom oft so biederen ZDF - die ich auf den ersten Blick völlig bescheuert, aber nach den ersten Folgen doch sehr faszinierend finde.  

Mittwoch, 6. September 2017

Louie – mehr als Comedy

von Denis Tambic 

Er ist Ende 40, geschieden, und lebt in einer kleinen Wohnung in New York. Von Beruf ist er Stand-up-Comedian und er ist dabei relativ erfolgreich. Seine beiden Töchter, die er nur ein paar Tage die Woche sieht, liegen ihm sehr am Herzen. Sein Name ist Louis C.K., und die nach ihm betitelte Sendung Louie, die seit 2010 auf dem amerikanischen Sender FX und inzwischen auch auf U.S. Netflix gesendet wird, zeigt fiktive Momente aus seinem Leben.

The Fresh Prince of Bel-Air – Mehr als nur ein Ohrwurm

von Anita Raithel 

“Now, this is a story all about how my life got flipped-turned upside down. And I'd like to take a minute, just sit right there, I'll tell you how I became the prince of a town called Bel-Air...“

In Philadelphia geboren und nun von seiner Mutter aus Angst in die reiche Familie seiner Verwandtschaft geschickt, weil es in der Nachbarschaft Ärger mit „a couple of guys, that were up to no good“ gab. Der afroamerikanische William Smith landet mit seiner coolen und lässigen Art im snobistischen Haus seiner Tante Vivian und seinem Onkel Philip Banks. Dort treffen zwei Welten aufeinander: Gechillt und lässig stößt auf naiv, verwöhnt und arrogant, Slang trifft auf Wort- und Satzbaubedachtsamkeit, arm begegnet reich und nun versuchen zwei Lebensarten in einem Haus miteinander klar zu kommen. 

Baywatch - flache Witze und flacher Strand

von Nadine Jahner
 
Nachdem die Kultserie Baywatch (1989-2001) in den 1990ern großen Erfolg feierte, startete nun am vergangenen Monatsanfang (1. Juni 2017) die Filmversion der beliebten Serie in den deutschen Kinos. Wo einst David Hasselhoff und Pamela Anderson im Bildschirm flimmerten, sind es nun Dwayne Johnson, Zac Efron und Alexandra Daddario, die ihre mehr oder weniger braun gebrannten Körper auf der Kinoleinwand präsentieren und in der Action-Komödie für eher müde Lacher sorgen.

Montag, 31. Juli 2017

Friends – Das sympathischste Sechserpack im Fernsehen der 90er


von Kristina Neumüller

Sechs Freunde, viele Probleme, noch mehr Fettnäpfchen und jede Menge Spaß für die Zuschauer! Friends heißt die erfolgreichste US-amerikanische Sitcom der Neunziger, die von 1994 bis 2004 produziert wurde.  
Die Serie behandelt die Themen Liebe, Beziehungen, Sex, Freundschaft, Familie, Karrieren und viele weitere. Man begleitet die New Yorker Clique auf ihrem Weg, auf dem sie als junge Menschen viel erleben und an sich wachsen und erwachsen werden.

Donnerstag, 20. Juli 2017

How I Met Your Mother - Die Liebe des Lebens, Freundschaft und andere ganz große Gefühle


von Lena Jung

„Das ist das Lustige am Schicksal: es passiert, ob du es geplant hast oder nicht“, ein Slogan des Hauptdarstellers Ted, der sich durch die komplette Serie „How I Met Your Mother“ zieht, kurz bevor er sagt: „(…) weil das ist die wahre Geschichte wie ich eure Tante Robin traf.“ – Ein Ereignis, das sich wirklich durch die ganze Serie zieht.
Knapp sechs Jahre lang konnten die deutschen Zuschauer auf Pro7 Ted Mosby, Marshall Eriksen, Lily Aldrin, Robin Scherbatsky und Barney Stinson zusehen, wie sie alltägliche Probleme wie Job, Freundschaft und vor allem in der Liebe zu bewältigen versuchen.
Ted ist einer der fünf Hauptpersonen der Serie, der im Jahr 2030 seinen beiden Kindern die Geschichte erzählt, wie er ihre Mutter kennengelernt hat. Dabei berichtet er von den Erlebnissen seiner besten Jahre mit seinen Freunden.