TV Kultur und Kritik
ist im Rahmen einer Übung im Fach Medienwissenschaft an der Universität Regensburg entstanden. Der Blog versammelt Kritiken zu den unterschiedlichsten Facetten der Fernsehkultur, die von arte (Breaking Bad) bis RTLII (Die Geissens) reicht. Ziel ist es eine Kritik zu etablieren, die dem Wesen, der Rezeption und der Faszination für das Format gerecht wird. Wir sind offen für Beiträge, die die Auseinandersetzung mit dem Fernsehen erweitern.

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Freitag, 11. Dezember 2020

Unorthodox. Zwischen Tradition und Selbstbestimmung

von Lily-Frances Marsh
Die Netflixserie Unorthodox, geschrieben von Anna Winger und Alexa Karolinski und unter der Regie von Maria Schrader, beruht auf der gleichnamigen Autobiografie von Deborah Feldman. Erschienen ist die aus vier Folgen bestehende Serie 2020. Sie handelt von der Protagonistin Esther, auch Esty genannt, die nach einem Jahr unglücklicher, aber vor allem kinderloser Ehe aus der Gemeinde ultraorthodoxer Juden in Williamsburg, New York, nach Berlin flieht. Ausgerechnet in die Hauptstadt Deutschlands, das Land, das an den Juden ein beispielloses Verbrechen verübt hatte. Für die Zuschauer interessant sind zweifelsohne die seltenen Einblicke in die strengreligiöse Gemeinde und das Leben der Frauen dort. In Berlin begleitet die Serie Esty auf ihrer Reise der Selbstfindung, in der schließlich all ihre bisherigen Ideologien und Normen über den Haufen geworfen werden.

Donnerstag, 27. August 2020

The Game Changers – Eine sehr parteiische Doku

von Luis Heislbetz
„Jemand hat mich gefragt: Wie wurdest du so stark wie ein Ochse ohne Fleisch zu essen? Meine Antwort war: Hast du jemals einen Ochsen gesehen, der Fleisch gegessen hat?“ Dieser Satz stammt von Kraftsportler Patrik Baboumian aus dem Trailer der Dokumentation „The Game Changers“ und gibt gleich einen Einblick in das Thema des Films: Vegane Ernährung.
Die Dokumentation „The Game Changers“ beschäftigt sich mit Athleten, die den Schritt zur veganen beziehungsweise pflanzen-basierten Ernährung gemacht haben. Am 16. September 2019 erschien der Dokumentationsfilm bei dem unter anderem der bekannte Regisseur James Cameron, Arnold Schwarzenegger und Jackie Chan an der Produktion arbeiteten.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Formula 1: Drive to Survive. Folge 1 der ersten Staffel

von Matthias Fehlner

“All to Play For” - auf deutsch “Es ist noch alles drin” - so lautet der Titel der ersten Folge der 2019 erschienen Netflix-Serie „Formula 1: Drive to Survive“. Und dieser Titel trifft es, zumindest für mich, sehr gut, denn als Formel-1-Neuling gehe ich unvoreingenommen an die Serie heran und auch für mich „ist noch alles drin“.

Dienstag, 3. März 2020

Enthüllung von Familiengeheimnissen… (Die FIFA-Story)

von Johanna Brandl
…oder: Die große FIFA-Story (auch Planet FIFA vom französischen Originaltitel La Planète FIFA). Regisseur Jean-Louis Perez versucht mit seiner Dokumentation aus dem Jahr 2016, die von arte und netflix erstausgestrahlt wurde, Klarheit über die Machenschaften des umstrittenen Weltfußballverbands zu schaffen.
Die Doku beginnt mit einem einschneidenden Ereignis: Am 27. Mai 2015 werden sechs FIFA-Funktionäre in Zürich durch das FBI festgenommen. Der Grund: ihnen wird Korruption im Zusammenhang mit der Vergabe von Austragungsorten der Weltmeisterschaften – darunter auch die WM 2006 in Deutschland - sowie bei der Wahl von Funktionären vorgeworfen. Diese Festnahme ist die erste in der langen Geschichte der FIFA. Eigentlich ein Wunder.

Dienstag, 12. September 2017

Wer hat das Zeug zum Ninja Warrior?

von Charlotte Stoll 

Bei einem Unterhaltungsformat mit dem ungewöhnlichen Namen Ninja Warrior Germany, in dem die Teilnehmer einen Hindernisparcours durchlaufen müssen, dürften die meisten wohl zunächst an eine Neuauflage der Spielshow Takeshi’s Castle denken, in der Ende der 80er Jahre sogenannte Jump-‚n‘-Run Computerspiele á la Super Mario real nachgestellt wurden… dass die Teilnehmer von Ninja Warrior Germany in der Show allerding absoluten Höchstleistungssport betreiben, dürften die wenigsten vermuten. Von Kletterern über Personal Trainer und Ironman-Finisher bis hin zu Poledancern, Basketballspielern oder olympischen Kunstturnern – die Teilnehmer der Show kommen aus den unterschiedlichsten Sportbereichen, aber mit den Gemeinsamkeiten, dass jeder von ihnen von Kopf bis Fuß durchtrainiert ist und um den Titel Ninja Warrior 2017 und die Siegerprämie von 200.000 € kämpft. 

Freitag, 8. September 2017

Eine Sendung für Fußballromantiker - Stammtischfeeling beim "Doppelpass"

von Verena Meier 

Von Freitag bis Montag Bundesliga, Dienstag und Mittwoch Champions-League oder DFB-Pokal, donnerstags Europa-League – und dann geht es wieder von vorne los. Der Kalender vieler Fußballfans ist ab August wieder gut gefüllt. Und auch im Deutschen Fernsehen nimmt unser Volkssport Nummer 1 erneut viel Sendezeit ein. Seien es die Sportschau in der ARD, das aktuelle Sportstudio im ZDF, die 24 Live-Berichterstattung auf Sky oder die unzähligen anderen Spielzusammenfassungen und Analysen. Aber dennoch gibt es seit mittlerweile knapp 22 Jahren ein Format des Senders Sport 1, das sich doch von den vielen anderen unterscheidet – den Doppelpass


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Bekenntnisse eines Skisprungfans

Herbert Schwaab

Dem bizarren Geständnis, dass ich ein Fan von Skispringen bin, folgt ein weiteres Bekenntnis, dass ich die Skisprungübertragungen des Senders Eurosport denen der öffentlich rechtlichen Sender bevorzuge. Ein seltsamer und interessanter Aspekt von live-Sportübertragungen ist, dass die Bilder unabhängig von den übertragenden Sendern im Auftrag der Sportverbände, in diesem Fall der FIS, produziert werden. Die Abläufe in der Dokumentation eines Sprunges, die Positionen der Kamera, der Bildaufbau, die Kamerabewegungen, der Schnitt, die Verwendung von Zeitlupen und Superzeitlupen, sie alle folgen einem genau ausgearbeiteten Plan und bleiben, abgesehen von wenigen Modifikationen, die Jahr für Jahr eingeführt werden, immer gleich. Abhängig von den Schanzen und einer widerspenstigen Natur mag es Probleme bei der Platzierung der Kameras geben, was den räumlichen Eindruck bei den Sprüngen verändert. Ist die Kamera, die Flugphase und Landung abdeckt, zu weit weg und zu weit oben am Hang platziert, komprimiert sich der Raum am Ende des Fluges: Die Zeit scheint länger zu werden, die zurückgelegte Distanz in den wenigen Sekunden des Sprungs scheint sich zu verkürzen.
Sonst bleibt alles gleich, was auch ein Grund dafür ist, dass es eine beruhigende Gleichförmigkeit der Übertragung von Skispringen im Weltcup gibt. Sie ist auch ein Grund dafür, warum Sport so beliebt und so geeignet für das Fernsehen ist. Viele mögen denken, Sport lebe von Spannung auf Aufregung, aber für mich charakterisiert die pure Ereignislosigkeit dieses Genre des Fernsehens. Fernsehen besetzt und strukturiert durch sein Dauersignal und seinen flow Zeit, und Live-Sport ist ein wunderbarer Zeitvernichter. Nichts auf der Welt könnte entspannter sein (für mich) als einen Sonntagnachmittag zwei Stunden Zeit damit zu verbringen, den immer gleichen Abläufen eines vom Fernsehen übertragenen Skisprungevents beizuwohnen. Ein anderer Grund liegt in der Faszination für diesen eigenartigen Sport, das unnütze Wissen, das ich über ihn über die Jahre generiert habe, die Tatsache, dass ich aus dem Stehgreif die Namen von 10 japanischen Skispringen nennen könnte (Masahiko Harada, Kazuyoschi Funaki, Noriaki Kasai, Hiroya Saitoh, Hideharu Miyahira, Jinji Nischikata, Takanobu Okabe, Daiki Ito, Kazuja Yoschioka, Akira Higashi, und ich schwöre, dass ich gerade nicht gegoogelt habe), das mich der Aspekt des Fliegens aus eigener Kraft interessiert, dass ich Schnee und das Aussehen von Schanzen mag, die auf seltsame Weise Areale in der Natur besetzen und die Landschaft für die Dauer eines Wettbewerbs verändern, die vielen kleinen Unterschiede zwischen den Skisprungschanzen und -orten, vom eisigen Norden Finnlands, den Alpen bis zum Sauerland, und dass ich selbst immer noch davon träume, meine Laufbahn als Medienwissenschaftler zu beenden und dafür eine Karriere als Skispringer zu beginnen, auch wenn ich ahne, dass es langsam zu spät dafür wird.
Das zweite Bekenntnis, das ich die Übertragungen von Eurosport liebe, ist nicht weniger eigenartig. Wenn die Bilder die gleichen sind, sollte der Vorteil der öffentlich rechtlichen, dass sie zusätzlich einen Experten und Interviews anbieten können, mich eigentlich zu diesem Sender führen. Aber das Moderatorenteam  mit Dirk Thiele, der für seine Olympiaberichterstattung auch schon einen Fernsehpreis gewonnen hat, und dem mittelmäßigen ehemaligen Skispringer und sächselnden Gerd Siegmund als Ko-Kommentator, habe ich über die Jahre lieb gewonnen. Dirk Thiele ist ein polternder, jovialer, kenntnisreicher Moderator, ein Mensch, dem man sich in einer Eckkneipe genauso gut vorstellen kann wie in einer engen Moderatorenkabine, der jedem der Skispringer seine Freundschaft aufzudrängen scheint und der Inbegriff einer raumnehmenden Kumpelhaftigkeit ist. So formelhaft, kalt, schematisch, technologisch Skispringen auch sein mag: Dirk Thiele und Gerd Siegmund schaffen es, aus diesem extrem mediatisierten Sport eine Familie, die in ihren Anzügen und Helmen kaum erkennbaren Sportler zu Menschen zu machen. So lebt diese Übertragung auch von Reiz des Wechselspiels zwischen der größtmöglichen Distanz und einer, bisweilen auch leicht unerträglichen, Nähe zu dem Moderator oder den Sportlern. Nirgendwo besser ließe sich die besondere Adressierungsform des Fernsehens oder der Begriff der parasozialen Beziehung erläutern.  
In den transmedialen Weiterungen der traditionellen, großen Kanäle durch die kleinen Kanäle im Internet, die entweder auf YouTube oder auf der Webseite mit kurzen Clips das Sendeangebot ergänzen, lässt sich sogar eine medienwissenschaftlich hochinteressante Umkehrung des Verhältnisses zwischen Medium und Sport betrachten. In kurzen Clips berichten Dirk Thiele und Gerd Siegmund nach den Übertragungen von den Skisprungevents, ziehen ein Fazit oder interviewen beteiligte Springer. Diese Clips sind die einzige Möglichkeit, den Stimmen ein Gesicht zu geben, was aber nicht unbedingt notwendig oder wünschenswert ist, da die Art der Moderation niemals den Eindruck vermitteln könnte, die beiden Moderierenden nicht zu kennen. Den riesigen technischen Aufwand in der Produktion der Skisprungbilder kontrastierend werden die Clips mit einer kleinen Handkamera gedreht, die entweder von den Moderierenden selbst oder von im Springerlager vorbeilaufenden Personen geführt werden. Bei einem am 7.12. 2014 aufgenommenen Clip führt gar ein am Springen erfolgreich beteiligter Sportler, der Österreicher Michael Hayböck, die Kamera und lässt es sich nicht nehmen, die Kamera kurz auf sein Gesicht zu schwenken und in die Kamera zu grinsen. Die Dokumentierten dokumentieren sich selbst, die Sportler, deren Bewegungen und Fähigkeiten vermehrt durch den Blick einer eiskalten, distanzierten medialen Maschine erkundet werden, schlagen zurück und nehmen die Produktionsmittel in die eigene Hand und geben dem in unserer Medienkultur oft bemühten Begriff der Partizipation eine Bedeutung. Der marginale Sender Eurosport, dem immer mehr Sportrechte genommen werden und der vermehrt über ebenso marginalisierte Sportarten wie Billard oder Darts berichten muss, wird hier die Aufgabe überantwortet, etwas hochgradig Signifikantes über den Mediensport, der wachsenden Medienkompetenz der User und den Transformationen der Medienkultur zum Ausdruck zu bringen.  

Mittwoch, 11. Juli 2012

GRIP – Das Motormagazin

von Daniela Härtl

Bei „Grip – Das Motormagazin“ handelt es sich um ein wöchentlich ausgestrahltes Fernsehmagazin, bei dem mit einer guten Mischung aus Humor und Information Tipps und Tricks rund um das Thema Auto gegeben werden. Um alles, was den Zuschauer interessiert unter einen Hut zu bringen, haben sich die Macher des Formats ein tolles Konzept zurechtgelegt. Das Grip-Team besteht aus vier erfahrenen Autofans, von denen jeweils einer sein Fachgebiet vorstellt.

Montag, 20. Februar 2012

Der ganz normale Wahnsinn – Ein Fußball-Abend auf SKY

von Benjamin Weweck


Endlich ist es wieder soweit: Ein ganz normales Bundesliga-Wochenende steht vor der Tür. Es ist Freitag, der 16.12.2011, 20:15 Uhr. Der FC Bayern München, unser Lieblingsverein, empfängt den 1. FC Köln; zu sehen gibt’s das nur in der Münchner Allianz-Arena oder auf dem Pay-TV Sender Sky Bundesliga. Live. Deswegen sitzen meine Freunde und ich ja gerade jetzt um diese Uhrzeit gespannt vor dem Fernseher, anstatt wie üblich unseren Freitagabend in einer Bar zu verbringen. Was macht also den Reiz aus, Sportveranstaltungen jeglicher Art so wie dieses Fußballspiel live verfolgen zu wollen? Zumal im Laufe des Abends, tags darauf und sogar Wochen später dieses Spiel in voller Länge mehrmals wiederholt wird? So kann kein Fußball-Fan das Spiel verpassen. Und Sky kommt seiner Verpflichtung gegenüber dem zahlenden Zuschauer nach, das Programm 24 Stunden lang zu füllen; Fußball 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Genau das möchte der Fußball-Fan sehen; wofür zahlt man denn sonst sein monatliches Abo?!

Mittwoch, 1. September 2010

Spiel, Satz und Sieg im deutschen Fernsehen


von Carolin Gulz

Für zwei Sekunden wird der Bildschirm vollkommen schwarz. Von links fliegt plötzlich rauschend ein brennender Tennisball ins Bild, das Geräusch eines Schlages ertönt. Kurz darauf folgt ohne große Umschweife die Ankündigung für das letzte Tennis Grand-Slam-Turnier des Jahres, das ab 30. August täglich auf Eurosport übertragen wird. Die US Open zählen zu den vier größten Wettbewerben der Welt in dieser Sportart, es kämpfen jedes Jahr je 128 Spieler in der Damen- bzw. Herrenkonkurrenz um ein Rekordpreisgeld von insgesamt 22,6 Millionen US-Dollar. Der Austragungsort New York glänzt zudem durch das weltweit größte Tennis-Stadion sowie durch ungebrochene Beliebtheit, welche sich in jährlich steigenden Besucherzahlen widerspiegelt. Das Interesse in Deutschland scheint jedoch nur spärlich vorhanden zu sein.

Freitag, 13. August 2010

Ein BR-Fernsehabend


von Martin Jukic


Verdammter Fußball. Die andern Sender trauen sich gar nicht mehr, was Gutes zu bringen, weil die wissen, es schaut keiner zu. So könnte man denken über das Programm abseits der Fußball-WM. Vielfache Wiederholungen, zum Beispiel von Sketchabenden, die im Wochenturnus von einem Dritten Programm zum andern verschoben werden, oder von Simpsons- Folgen, die um 20.15 Uhr gezeigt werden, obwohl sie erst ein paar Tage zuvor im Vorabendprogramm liefen, lassen manchen Nicht-Fußballfan abschalten.

23. Spieltag der Fußball-WM: „Das Traumschiff“ – Kontrastprogramm mit Happy-End


von Bastian Zieglgruber


Eines vorweg: Ich habe die am vergangenen Mittwoch im ZDF gesendete Wiederholung der unter eingefleischten Fans hoch gehandelten „Traumschiff“-Episode „Vancouver“ nicht gesehen, schließlich ging es im öffentlich-rechtlichen Nachbarsender um den weiteren WM-Verbleib der Deutschen Nationalmannschaft – mit ernüchterndem Ergebnis, wie im weiteren Verlauf des Abends neben mir weit über 30 Millionen deutsche Leidensgenossen beziehungsweise 85 Prozent der Fernsehgucker feststellten mussten. Das „Kraken-Orakel“ sollte Recht behalten, die Spanier entpuppten sich als wesentlich stärkerer Gegner als Maradonas Argentinier. „Uns’re Jungs“ gingen im Vuvuzela-Meer von Durban sang und klanglos mit einem enttäuschenden 0:1 unter – aus der Traum vom WM-Finale, Fußball-Deutschland im Tal der Tränen. 

Montag, 12. Juli 2010

Im Banne der Vuvuzela


von Herbert Schwaab



Ein Gespenst geht um in der Fernsehwelt, ein infernalischer, lauter Dauerton, dem Wehklagen eingesperrter Seelen gleich, legt sich über die Übertragungen der Spiele der Weltmeisterschaft. Es ist, objektiv gesehen, ein hässliches Geräusch, es ist vor allem ein unpassender, asynchroner Ton, erstaunlich gleichgültig gegenüber den jeweiligen Gegebenheiten des Spiels, nur daran interessiert, sich ewig und ewig fortzuzeugen. Die Übertragung beginnt und das Geräusch ist schon da, als existiere es unabhängig von der Übertragung und dem Spiel – ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern jeden Moment mitbekommen zu haben, dass eine vorherige Stille im Stadion durch das Tröten der Vuvuzela unterbrochen wurde. Die vom Sportereignis ausgelösten Anschlusskommunikationen fokussieren sich in einem großen Maße auf den Krach der Vuvuzela, der in den südafrikanischen Stadien fabriziert wird.