von Herbert Schwaab
Maura Pfefferman ist ein Universitätsprofessor,
der nach der Pensionierung endlich seinen Traum einer transsexuellen Existenz umsetzt.
Die älteste Tochter Sarah, Mutter von zwei Kindern, verlässt in der ersten Staffel
ihren Mann, als sie sich leidenschaftlich in Tammy verliebt und mit ihr
überstürzt zusammenzieht, aber später entdeckt, dass es doch keine so gute Idee
war, mit der dominanten Tammy zusammenleben zu wollen. Sein Sohn Josh Pfefferman
arbeitet bei einem Music Label, beziehungsunfähig stolpert er von One Night
Stand zu kurzen Beziehungen und scheint dann doch seine Erfüllung in dem weiblichen
Rabbi Raquel gefunden zu haben - wäre da nicht ein Sohn, den er als Teenager
mit einer älteren Freundin gezeugt hat, der als 17jähriger Teenager vom Land
wieder auftaucht und bei dem neuen Paar zu leben versucht. Ali Pfefferman, die
jüngste, noch immer von den Eltern abhängige Tochter, wechselt ihre sexuellen
Identitäten fast so oft wie sie ihre Frisuren oder ihren Kleiderstil ändert, von
heterosexuellen Affären, zu Affären mit Transgender-Männern, zu einer
lesbischen Beziehung mit einer alten Freundin bis zu einer Beziehung mit einer
Gender-Professorin und -Aktivistin, durch die sie gleichzeitig in die Welt der
Universität und Gendertheorie eintaucht und ihren ersten richtigen Job überhaupt
hat. Dann gibt es noch die von Maura, ehemals Mort geschiedene Ehefrau Shelley,
die mit ihrer neuen Beziehung, einem dement gewordenen Mann, in einer Gated Community
lebt und nach dessen Tod für wenige Wochen dann auch wieder mit ihrem Frauenkleider
tragenden Ex-Mann zusammenlebt.